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Naturseifen

Unsere Naturseifen entstehen handgemacht in kleinen Chargen in unserer Manufaktur in Bromberg, mitten in der Buckligen Welt. Im traditionellen Cold-Process-Verfahren hergestellt und mindestens 4–6 Wochen gereift, vereinen sie hochwertige Pflanzenöle wie Sheabutter, Olivenöl, Kokosöl und Rizinusöl mit Heilpflanzen und ätherischen Ölen – ohne synthetische Zusätze, ohne Kompromisse.

Von der beruhigenden Lavendelseife über die belebende Rosmarinseife bis zur tiefenreinigenden Aktivkohleseife – entdecke die Vielfalt echter Naturkosmetik aus Österreich.


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Häufige Fragen zu unseren Naturseifen

Was ist der Unterschied zwischen einer Naturseife und einer normalen Seife?

Herkömmliche Industrieseifen werden im sogenannten Heißsiedeverfahren hergestellt, bei dem das natürlich entstehende Glycerin herausgewaschen und separat verkauft wird. Zurück bleibt eine Seife, die die Haut oft austrocknet. Zusätzlich werden synthetische Konservierungsstoffe, künstliche Duftstoffe und Farbstoffe hinzugefügt.

Unsere Naturseifen entstehen im traditionellen Cold-Process-Verfahren bei etwa 43 °C. Dabei bleibt das natürlich entstehende Glycerin vollständig in der Seife erhalten – es pflegt die Haut, bindet Feuchtigkeit und macht unsere Seifen besonders mild. Wir verwenden ausschließlich natürliche Zutaten: hochwertige Pflanzenöle, Sheabutter und natürliche ätherische Öle. Keine synthetischen Zusatzstoffe.

Ist Naturseife gut für empfindliche Haut?

Ja – unsere Naturseifen sind besonders schonend und daher auch für empfindliche Haut geeignet. Die Basis aus Sheabutter, Olivenöl, Kokosöl und Rizinusöl pflegt die Haut sanft und unterstützt ihre natürliche Schutzbarriere. Das natürliche Glycerin, das während der Verseifung entsteht, hilft der Haut, Feuchtigkeit zu binden. Besonders sanft sind unsere Lavendelseife und die Rosenseife, die auch für sehr empfindliche Haut geeignet sind.

Was bedeutet Cold Process / Kaltverseifung?

Cold Process (Kaltverseifung) ist die traditionelle Methode der Seifenherstellung. Die Öle und Fette werden mit Natronlauge bei niedriger Temperatur (bei uns ca. 43 °C) zu Seife verarbeitet. Bei dieser Methode bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanzenöle und Buttern weitgehend erhalten – im Gegensatz zum industriellen Heißsiedeverfahren. Das natürlich entstehende Glycerin bleibt in der Seife und pflegt die Haut.

Enthält Naturseife Natronlauge?

Ja – ohne Natronlauge kann keine echte Seife entstehen. Das ist Chemie: Bei der Verseifung reagieren Fette und Öle mit der Lauge – es entsteht Seife und Glycerin. Nach der vollständigen Verseifung und der Reifezeit von mindestens 4–6 Wochen ist keine freie Lauge mehr in der Seife enthalten. Was übrig bleibt, ist ein mildes, hautpflegendes Produkt.

Wie lange hält eine Naturseife?

Unsere Naturseifen sind bei sachgemäßer Lagerung mindestens 2 Jahre haltbar. Das Mindesthaltbarkeitsdatum befindet sich auf der Verpackung. Wichtig: Naturseife sollte nach dem Waschen trocken gelagert werden – auf einer gut abtropfenden Seifenschale oder einem Seifensack. So hält sie wesentlich länger und bleibt fest.

Warum braucht Naturseife eine Reifezeit?

Nach der Herstellung im Cold-Process-Verfahren muss die Seife mindestens 4–6 Wochen reifen. In dieser Zeit schließt die Verseifungsreaktion vollständig ab, die Seife verliert überschüssiges Wasser, wird fester, milder und langlebiger. Frisch hergestellte Seife ist noch zu weich und zu alkalisch für die Haut – erst nach der Reifezeit entfaltet sie ihre optimale Qualität.

Was ist Seifenasche und ist sie schädlich?

Seifenasche ist ein weißer Belag, der manchmal auf der Oberfläche einer Naturseife entsteht – er sieht aus wie ein feiner Puder oder Schimmel. Seifenasche ist völlig harmlos und ein natürliches Phänomen bei handgemachten Seifen. Sie entsteht, wenn sich Soda an der Oberfläche bildet. Sie kann einfach mit Wasser abgewaschen werden.

Wie lagere ich Naturseife richtig?

Naturseife sollte kühl, trocken und luftig gelagert werden. Nicht in Wasser stehen lassen. Ideal ist eine gut abtropfende Seifenschale oder ein Seifensack. Im Bad: Seife nach dem Waschen aus dem direkten Wasserstrahl nehmen und trocknen lassen. So hält sie viel länger.

Kann ich Naturseife als Shampoo verwenden?

Ja – einige unserer Seifen sind explizit als Haar- und Körperseife geeignet, besonders unsere Brennnesselseife. Die mineralstoffreiche Brennnessel pflegt Kopfhaut und Haare. Wichtig: Nach der Umstellung von Flüssigshampoo auf feste Haarseife braucht die Kopfhaut eine Eingewöhnungszeit von ca. 2–4 Wochen, bis sie sich regeneriert hat.

Ist Naturseife auch für das Gesicht geeignet?

Unsere Seifen sind für Hände und Körper geeignet. Für das Gesicht empfehlen wir besonders sanfte Varianten wie unsere Lavendelseife oder Rosenseife – beide sind mild und hautpflegend formuliert. Bei sehr empfindlicher Gesichtshaut empfehlen wir, die Seife zuerst an einer kleinen Stelle zu testen.

Was ist der pH-Wert einer Naturseife?

Unsere Naturseifen haben einen pH-Wert von ca. 8–10. Das ist leicht alkalisch – und bei echter Seife unvermeidlich, da die Verseifungsreaktion einen alkalischen pH erzeugt. Der säureschutzmantel der Haut (pH 5,5) erholt sich nach der Wäsche schnell wieder. Menschen mit sehr empfindlicher oder gereizter Haut können sich nach dem Waschen mit einem säurehaltigen Gesichtswasser (Toner) helfen.

Woher kommen eure Rohstoffe?

Wir setzen auf regionale und hochwertige Rohstoffe: Unser Bienenwachs kommt von der Imkerei Senft direkt in Bromberg. Das Schwarzföhrenpech gewinnen wir selbst von Bäumen im Wald des Gasthofs Windbichler in Bromberg. Alle anderen Rohstoffe – Sheabutter, Olivenöl, Kokosöl, Rizinusöl, Mandelöl – beziehen wir von zuverlässigen Lieferanten in hochwertiger Naturkosmetik-Qualität.